Wenn Beziehungen dich verunsichern
Narzissmus?
Schau auf das
Verhalten.
Wiederholte Abwertung, Kontrolle oder übergangene Grenzen verdienen Aufmerksamkeit. Du musst niemandem eine Diagnose geben, um ernst zu nehmen, was du erlebst.
Konkrete Situationen einordnen →Ein Begriff ist noch keine Diagnose.
„Narzisstisch“ wird im Alltag oft für selbstbezogenes oder verletzendes Verhalten verwendet. Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist dagegen eine fachlich zu beurteilende psychische Erkrankung. Einzelne Sätze oder ein Online-Quiz reichen nicht für eine Diagnose. Die Cleveland Clinic beschreibt die fachliche Diagnostik.
Diese Website bewertet keine Person als „Narzisst“. Sie hilft dir, Situationen zu beschreiben, eigene Grenzen zu benennen und passende Unterstützung zu finden.
Wobei möchtest du genauer hinschauen?
Was passiert zwischen uns?
Abwertung, Kontrolle und Verantwortung anhand konkreter Situationen auseinanderhalten.
Wie sage ich, was ich brauche?
Formulierungen für ein Nein, eine Gesprächspause und eine eigene Grenze.
Wer kann mich unterstützen?
Fachliche Beratung und überprüfte Anlaufstellen für Frauen und Männer in Deutschland.
Vier Fragen ohne Punktesystem
Nutze die Fragen für deine eigene Orientierung. Es gibt keine Auswertung, keine gespeicherten Antworten und kein Ergebnis über die Persönlichkeit eines anderen Menschen.
- Was wurde konkret gesagt oder getan?
Beschreibe die Situation möglichst genau, statt mit einem Etikett zu beginnen.
- Welche Auswirkung hatte das auf mich?
Zum Beispiel: Ich habe meinen Wunsch nicht mehr ausgesprochen oder ein Treffen abgesagt, das mir wichtig war.
- Wird meine Grenze respektiert?
Beachte, was nach einem Nein tatsächlich geschieht. Du musst ein Nein nicht immer neu begründen.
- Welche Unterstützung wäre jetzt passend?
Ein Gespräch mit einer vertrauten Person, eine Fachberatung oder bei Gefahr unmittelbare Hilfe können unterschiedliche nächste Schritte sein.